Nina Hofstetter

Porträt von Nina Hofstetter
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A3 Papier

Diese Serie entstand für die Jahresausstellung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg sowie für eine Gruppenausstellung in Freiburg.

Die Arbeit auf A3-Papier wurde sowohl zur Begrenzung als auch zur Befreiung. Das Format verlangte Konzentration, verweigerte Monumentalität und lud stattdessen zur Nähe ein — eine Distanz, nah genug, um mit der Zeichnung zu atmen.

In dieser Zeit zeichnete ich obsessiv. Graphit, Kohle, Tusche, Buntstifte — alles, was zur Hand war, wurde zum Werkzeug des Denkens. Die Arbeiten sind unmittelbar, prozessorientiert, oft intuitiv. Sie fangen Fragmente ein: Körper, Gesten, Kreaturen, Symbole, Spannungs- und Ruhezustände.

Für mich ist Zeichnen eine Form direkter Übersetzung. Gedanken und Impulse treten hervor, bevor sie sich zu Narrativen verdichten. Auf Papier bleiben Zweifel und Korrekturen sichtbar. Die Oberfläche dokumentiert Zögern ebenso wie Gewissheit.

Diese Arbeiten streben nicht nach Auflösung. Sie sind Spuren — von Bewegung, Suche und Werden.

A3 Drawing 1
A3 Drawing 2
A3 Drawing 3
A3 Drawing 4